Day 115 – 129, Australia Roadtrip

Nach einer Woche in Fiji wollte ich mich wieder etwas umher kommen. Es geht weiter nach Australien. Dort mache ich einen kleinen Teil der Ostküste. von Brisbane bis nach Melbourne in zwei Wochen mit dem Auto. Effektiv geplant war am Anfang nur die erste nacht in einem Hostel in Brisbane und dann die Automiete am nächsten Morgen. Das war super und ich konnte micht mehr oder weniger frei entscheiden wohin ich wann fahre.

Das Hostel in Brisbane war nicht gerade das gelbe vom Ei. Es war zwar zentral was top war aber da wir gerade Ostern hatten als ich da war, war der Lärm etwas nervig. Ich hatte einen Langen Tag hinter mir. in Fiji um 6 Uhr aufgestanden. Etwas Zeit am Strand, nochmals etwas mit dem Kayak rumgedüst und nochmals etwas an der Sonne gebraten. Danach mit dem Boot übers Meer zum Hafen und mit dem Bus weiter an den Flughafen. Leider war der Check-In noch nicht offen also musste ich mit dem ganzen Gepäck mehrere Stunden warten. Danach ein 4 Stündiger Flug nach Brisbane mit einer Ankunftszeit ca. 23 Uhr Brisbane Zeit also 1 Uhr Fiji Zeit und auch meine Zeit. Dann ins Hostel wo ich dann um ca. 12 Brisbane Zeit schlafen wollte. Denkste. In der Bar im Keller war noch party bis 4 Uhr morgens. Auch die Ohrenstöpsel waren dem nicht gewachsen. Am Morgen war ich dan entsprechend gut gelaunt und fast kein bisschen müde. Da ich aber das Auto um 8 Uhr abholen musste war auch nix mit ausschlafen.

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Nachdem ich dann das Auto beladen hatte wollte ich nur noch raus aus der Stadt. Auf dem Weg Richtung Süden habe ich einen Stopp in Cleveland eingelegt. Mit einem Grossen Kaffee und einem Muffin war das erträglich. Mein Ziel war es aber bald mal in Surfers Paradise im Backpacker einzuchecken so das ich etwas schlaf bekomme. Das Backpacker war echt top. Akzeptable Betten, Pool, Sportplatz, grosse Küche und eine eigene kleine Bar. Da bin ich dann auch für drei Nächte geblieben. Die Leute waren zwar anders als in Neuseeland aber war dennoch ganz OK. Zudem hätte ich jeden Tag surfen können wenn die Wellen denn etwas besser gewesen wären. So sind es dann am Ende ca. 5 Sessions geworden wovon nur 2 gut waren. Aber egal man konnte ich ja auch am Pool entspannen.

Cleveland Lighthouse
Cleveland Lighthouse
Welcome to Surfers Paradise
Welcome to Surfers Paradise
Surfers by night
Surfers by night
Surfers Paradise Backpacker Resorts
Surfers Paradise Backpacker Resorts
Burleigh Heads
Burleigh Heads

Danach ging die Reise weiter uber Byron Bay nach Arrawarra ins Mojo Surfcamp. Erneut 3 Nächte gebucht und voller vorfreude und in erwartung eines vernünftigen Swells hingefahren und nicht enttäuscht worden. 3 Tage super Bedingungen. Jeden Tag surfen. So habe ich mir das vorgestellt. Das Camp war ganz OK wenn auch gewöhnungsbedürftig. Die Dorms waren in Baustellen Containern untergebracht und diese waren sehr minim (wohl gar nicht) isoliert. Es dauerte zwei Tage bis die Temperatur erträglich wurde. In der Nach wars schon recht kalt draussen. Typisch Herbst halt. Die Leute waren anders drauf als ich das sonst so von Surfcamps gewohnt bin. Viele waren in Gruppen von 3-4 Unterwegs und sind dann immer unter sich geblieben. Man kam fast nicht ins Gespräch obwohl man Stundenlang zusammen am Feuer sass. Aber egal die Wellen waren super daher auch da kein Problem.

Byron Bay
Byron Bay
Arrawarra Point
Arrawarra Point
Arrawarra Beach
Arrawarra Beach
Safety Beach Wildlife
Safety Beach Wildlife
Arrawara Beach Sunset
Arrawara Beach Sunset

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Da ich dann aber eigentlich kein Bock mehr auf Hostel hatte habe ich den Rest meiner Reise in Australien in Hotels eingecheckt. Am nächsten Tag gings etwas weiter in den Süden nach Newcastle. Die Stadt errinnert von der Architektur und der Szenerie sehr stark an England. Auch die Temperatur war eher frisch und es ging ein anständiger Wind. Ich war nicht mehr sicher ob ich wirklich noch in Australien war. Da ist es doch immer Sommer. Ist es nicht und so musste ich mich etwas wärmer anziehen.

The first 1000 km
The first 1000 km
Newcastle Beach
Newcastle Beach
Newcastle Beach
Newcastle Beach
Newcastle
Newcastle
Newcastle Harbour
Newcastle Harbour

Nach nur einer Nacht gings weiter nach Sydney. Rein in die Grossstadt. Ich habe das komplette Verkehrschaos erwartet und wurde positiv Überrascht. 20 Minuten von der Stadtgrenze bis ins Zentrum. Allerdings würde ich beim nächsten mal nicht mehr das eingebaute Navi des Autos nehmen sondern Google Maps. Das Hotel direkt im Zentrum habe ich dann mehr oder weniger direkt gefunden. An den Tagen danach habe ich einen Sightseeing Tour gemacht, bin mit dem Boot unterwegs gewesen, bin auf dem höchsten Gebäude der Stadt gewesen, habe das Opernhaus gesehen, bin über die Harbour Bridge gelaufen, habe einen Badestrand gefunden der nicht überfüllt war und habe superfein gegessen. Sehr gute Zeit gehabt und dahin werde ich sicher wiedermal gehen. Die Stadt hat viel zu bieten und man kann sich gut einige Tage vertun.

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Sydney Harbour Bridge
Sydney Harbour Bridge
Sydney Opera House
Sydney Opera House
Sydney Harbour Bridge
Sydney Harbour Bridge
Technische Hochschule
Technische Hochschule
Sydney Opera House
Sydney Opera House
Sydney Skyline
Sydney Skyline
Sydney Harbour Bridge,  Opera House and Skyline
Sydney Harbour Bridge, Opera House and Skyline

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Hornby Lighthouse
Hornby Lighthouse

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Sydney Opera House
Sydney Opera House
Sydney Opera House
Sydney Opera House
Sydney Skyline
Sydney Skyline
Sydney at night
Sydney at night

Nach zwei Nächten musste ich dann wieder weiter denn sonst würde es knapp werden, dachte ich. Und sonst habe ich dann halt am Schluss noch einen Tag mehr in Melbourne was auch nicht schlimm wäre. Ich habe mich dann für den direkten Weg entschieden und einen Zwischenstopp in Canberra eingelegt. Auf dem Weg dahin habe ich aber noch einen kleinen Abstecher an die Küste gemacht. In Canberra traf ich mich dann am Abend noch mit einigen Ingress Leuten zum Ingressen. Die haben mir dann noch den einen oder anderen Ort in der Stadt gezeigt und empfohlen. Echt ein Cooler Abend in einer meiner Meinung nach ganz schönen Stadt.

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Canberra
Canberra
Black Mountain Tower
Black Mountain Tower

Auch da nach einer einzigen Nacht gings weiter nach Melbourne. Eine 7.5 Stündige Autofahrt mit etwas Verkehrschaos am Ende. Habe am Ende ca. 1.5 Stunden gebrucht um von der Stadtgrenze ins Zentrum zu gelangen wo ich mein Hotel direkt neben dem Cricket Stadion hatte. Man kann zwar nicht reinschauen aber das Ding ist riesig und bietet Platz für bis zu 100000 Leute. Da der Worldcup jedoch vorbei war war das Stadion nicht belegt. Habe dann nach meiner Ankunft eine kleine Ingress Runde gemacht und eine Pizza beim “echten” Italiener gegessen. Es war eine Chicken Satay Pizza mit Pilzen und ca. 3 cm dick. Das einzige was daran italienisch war, war mein Bier. Ausser der Pizza Margherita war auch keine typische Pizza zu finden. Egal war dennoch lecker. Am ersten Tag den ich voll zur Verfügung hatte habe ich mir vorgenommen die Formel 1 Strecke zu besichtigen. Da ich mich schon länger nicht mehr so wirklich bewegt hatte entschied ich mich alles zu laufen und nicht direkt dort hinzulaufen sondern noch das eine oder andere Portal einzunehmen und mir in irgend einem Starbucks ein Muffin und einen Kaffee zu suchen. Das Frühstück gabs dann so ca. um 12. Danach bin ich auf den Eureka Tower. Diese Platform befindet sich im 88. Stock des Towers und bietet einen Atemberaubenden Ausblick über Melbourne. Und das auch noch zu einem akzeptablen Preis. Wem die 285m aus dem Fensterschauen nicht genug sind kann sich in einer Ecke des Gebäudes in einen Aussenraum begeben wo einem der Wind dann so richtig schön kalt um die Ohren pfeifft. Oder dann für 12$ kann man sich den letzten Kick geben und sich in eine 3x3x3m grosse Glaskabine begeben die sich dann 3 Meter aus dem Gebäude schiebt. Das Glas ist erst milchig und wird erst wenn die Box ausgefahren ist durchsichtig. Man steht dann 285m über dem Boden in einer Glasbox. Cool aber kein wirklicher Kick. Danach bin ich über die Sidney Meyer Music Bowl und den Shrine of Remembrance in den Albert Park, dann um den halben See um dann schliesslich festzustellen das die ganze F1 Strecke aus einer Strasse und einem Boxengebäude besteht, alles andere wird jeweils für das Rennwochenende aufgebaut. Keine Tribünen nichts. War dennoch cool mal da gewesen zu sein. Der Rückweg brauchte dann nochmals eine ganze Stunde uns so war ich von 10-5 unterwegs. Total ca. 26km gelaufen. Danach zurück ins Hotel und nichts mehr machen.

Melbourne Cricket Ground
Melbourne Cricket Ground
Melbourne Cricket Ground by night
Melbourne Cricket Ground by night
St. Patricks Cathedral
St. Patricks Cathedral

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Eureka Tower
Eureka Tower

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Sidney Meyer Music Bowl
Sidney Meyer Music Bowl
Shrine of Remembrance
Shrine of Remembrance
F1 GP of Australia Pit
F1 GP of Australia Pit
Palms Lane at Albert Park
Palms Lane at Albert Park

Generell hat mir Australien ganz gut gefallen nach dem kleinen Teil den ich bis jetzt gesehen habe. Ich bin aber dennoch eher der Neuseeland Typ. Mir hats hier einfach zu viele Menschen. Morgen gehts dann weiter nach Bali.

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