Anti-Virus unter Windows 7 von Kaspersky

Heute habe ich mir zum testen ein Windows 7 auf die zweite Disk geladen. Überraschenderweise funktionierte dies fast einwandfrei. Einziger Punkt, ein Virenscanner für 64Bit Windows 7 bietet Norman noch nicht an. Die 64Bit Version für Vista ist nicht kompatibel und liess sich nicht installieren. Doch Kaspersky Labs bietet einen Gratis Virenscanner für Windows 7 an. Dieser kann von der Kasypersky Website geladen werden. Damit lässt sich eine Testumgebung mit Windows 7 problemlos schützen. Die Lösung enthält zudem eine Software Firewall und ein Anti-Spam Modul.

ExtAdrInterface.WrapperApplication Fehler in Sage Sesam 8.1

In Sage Sesam erschien bei einem Mandanten folgender Fehler:

Die externe Adressverwaltung `ExtAdrInterface.WrapperApplication` konnte nicht geladen
werden

Dieser Fehler trat bei einem Mandanten auf welcher in Plancal erstellt wurde und in Sesam Rechnungswesen importiert werden sollte.

Die Ursache für diesen Fehler ist ein Adressverzeichnis welches im Sage System nicht vorhanden ist. Im Plancal ist ein Adressverzeichnis hinterlegt, welches bei der Sicherung eines Mandanten nicht mitgeschrieben wird. Im Mandanten selber gibt es jedoch einen Eintrag der genau dieses Adressverzeichnis versucht zu laden. Wird nun der Mandant in Sesam Rechnungswesen importiert, so werden auch dieses Einstellungen in den Mandant bei Sesam reingeschrieben. Öffnet man nun den Mandanten, so erscheint der Fehler das das Adressverzeichnis nicht gefunden werden konnte. Die Fehlermeldungen kann man wegklicken. Anschliessend findet man unter Extras Optionen den Reiter Einstellungen. Dort wählt man im Drop-Down Menü den eintrag Debitoren aus. Dort sind dann verschiedene Schlüssel erfasst. Löscht man nun die Schlüssel 4 und 16, welche die Angaben des Plancal Adresspfads enthalten, versucht Sesam nicht mehr beim Öffnen des Mandanten den Adresspfad von Plancal zu finden. Der Mandant öffnet korrekt und kann normal bearbeitet werden.

iPhone OS 3.0 erscheint diesen Sommer!

Apple hat heute auf einer Software-Veranstaltung erste Infos zum iPhone OS 3.0 veröffentlicht. Dieses soll nach Angaben von Apple noch im Sommer 2009 erscheinen und für Besitzer des iPhones gratis sein. Eines der meistvermissten Features des iPhone wird mit iPhone OS 3.0 nachgereicht. Das iPhone lernt MMS kennen und reicht endlich die lange vermisste Copy & Paste Funktion nach. Zudem gibts massig neue API’s für Entwickler (1000 Stück) und die Möglichkeit SMS weiterzuleiten was bis jetzt noch nicht möglich war.
Einen genauen Termin für den Release gibts noch nicht. Ab heute können jedoch iPhone-Dev-Program-Member bereits eine Beta von iPhone OS 3.0 herunterladen.
Eine Aufzeichnung der Konferenz gibts auf Apples iPhone Preview Site.
Ein Log der Konferenz findet man auf den Seiten von fscklog.com.
Zum SDK für iPhone OS 3.0 gelangt man unter diesem Link.
engadget hat einen ausführlichen bebildertes Log der Konferenz im Angebot.

Extrem langsamer Logon Prozess unter Windows XP

Seit einiger Zeit haben wir in einem Netzwerk diverse Probleme mit Clients die bei der Anmeldung an der Domäne ca. 20 Minuten benötigen. Auf allen Clients ist Symantec Anti-Virus Corporate Edition 10 installiert. Dieser coole Virenscanner ist es auch der hier wahrscheinlich einen grossen Teil zum ewig langsamen Logon Prozess beiträgt. Der Virenscanner lädt sich während dem Logon neue Definitionen und macht einen vorkonfigurierten Quick-Scan. Resultat davon: ca. 15 Minuten bis das ding durch ist. Anschliessend an diesen Prozess werden dann die Sicherheitsrichtlinien angewandt, was dann nochmals ca. 5 Minuten in anspruch nimmt. Da die Sicherheitsrichtlinien per default alle 16 Stunden geprüft werden trifft dies dann so ca. auf jeden Neustart am Morgen zu. Die logische Folge: Alle Clients bleiben 24/7 Online. Bei 50 Clients nicht gerade wirtschaftlich.

Die Lösung für das Problem umfasst folgende zwei Anpassungen:
1. Deaktivieren des Startup Scans gemäss diesem Artikel in der Symantec KB. Da die Anleitung jedoch nicht sauber funktioniert, kann man direkt auf den verlinkten Registry Eintrag gehen, welchen man Hier laden kann. Dadurch wird per Registry Key der Startup Scan deaktiviert.
2. Man setze den Wert MaxNoGPOListChangesInterval Wert etwas hoch. Den Wert findet man in der Registry unter: [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon\GPExtensions\{827D319E-6EAC-11D2-A4EA-00C04F79F83A}] Der default Wert ist 960. Diese 960 Minuten definieren der Wert zwischen der Anwendung der Sicherheitsrichtlinien. Dieser Wert gilt nur wenn sich an den Sicherheitsrichtlinien nichts geändert hat. Setzt man den Wert nun auf einen höheren Wert (bis hex ffff oder dec 65535), wird dieses unnötige Update verzögert und tritt nur noch selten auf und nicht mehr bei jedem Neustart. Weitere Infos zum MaxNoGPOListChangesInterval gibts Hier.

Mit diesen zwei Anpassungen haben wir bei den Clients die Logon Zeit auf ca. 4-5 Minuten verkürzt.

Outlook Kontakte zum Autocomplete Cache hinzufügen

Wer kennt es nicht, nachdem man Outlook neu installiert hat oder einen neuen PC in Betrieb genommen hat, verliert Outlook sämtliche Einstellungen zu den Empfängern, welche im “An” Feld automatisch angegeben werden. Dieses Feature nennt sich Autocomplete Cache und wird nach und nach ergänzt. Wenn man nun aber nicht warten will bis Outlook sich die ganzen Einträge wieder beigebracht hat, gibt es eine Möglichkeit wie man das ganze Prozedere relativ kurz fassen kann.

1. Man öffne den Kontakt Folder
2. Man markiere Alle Kontakte
3. Man wähle im Menü Aktionen “Erstellen”
4. Im Menüpunkt “Erstellen” wähle man “Neue Nachricht an Kontakt erstellen”
5. Man bestätige sämtliche Warnungen über nicht gefundene Adressen.
6. Die Nachricht welche nun offen ist hat alle Kontakte im An Feld. Diese Nachricht kann nun ohne speichern geschlossen werden.
7. Fertig. Outlook kennt nun sämtliche in den Kontakten hinterlegten E-Mail Adressen.

Gefunden habe ich diese Anleitung auf dieser Seite.

Ach ja das ganze funktioniert auch für Kontakte im Öffentlichen Ordner.

iTunes 8.1 released – iTunes DJ

Heute wurde iTunes 8.1 veröffentlicht. Die wohl grösste neuerung betrifft eine neue Funktion namens iTunes DJ Sie ersetzt eigentlich die bestehende Party Jukebox Funktion. Wo bei der Jukebox eine Reihe von Tracks nacheinander abgespielt werden, kann mit der DJ Funktion nun jeder iPhone / iPod Touch Besitzer im WLAN der mit der Library verbunden ist mitbestimmen was als nächstes läuft. Wie das geht? Ganz einfach über die kostelose Remote App auf dem iPhone / iPod Touch kann für einen Track in der Liste gevotet werden. Der Track mit den meisten Stimmen wird als nächstes gespielt. Dies eröffnet diversen Clubs die bereits jetzt iTunes Partys veranstaltet haben ganz neue Möglichkeiten. Durch iTunes 8.1 können die Besucher direkten Einfluss auf die gespielten Tracks nehmen. Früher konnte jeder seinen iPod mitbringen und ein DJ spielt dann die einzelnen Tracks ab. Neu muss der Betreiber eine einzige iTunes Library erstellen und jeder besucher kann über ein WLAN mitbestimmen was gespielt wird. Echt spassige Sache das ganze. Jeder der am WLAN hängt kann zum einen aus den einzelnen Widergabelisten und zum anderen aus einer Liste der Interpreten oder der Titel eine Wahl treffen. Will man nun einen ähnlichen Track hören, so bietet Genius diese Titel in Remote an und man kann die einzelnen Tracks so auswählen.
iTunes 8.1 verbindet zum ersten mal alle Features von iTunes in einer Funktion und bietet diese umfangreich für iPhone und iPod Touch an. Grossartige Idee und extrem einfach zu Handhaben. Super Job meine Herren! Für Screenshots und einen Clip bitte auf weiterlesen.
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Trend Micro – Nachricht wird als Spam klassifiziert ohne das es sich um Spam handelt

Wieso landet eine Nachricht im Spam Folder der Trend Micro EUQ obwohl es sich um keine Spam Nachricht handelt? Diese Frage stellt sich ein User wohl mehrmals am Tag. Um nun herauszufinden Wieso eine Nachricht als Spam matkiert wurde, muss man sich den Header etwas genauer anschauen. Anhand des Headers lässt sich feststellen wieso die Nachricht im Spam Folder gelandet ist. Trend Micro schreibt dort verschiedene Werte rein, welche auskunft darüber geben wieso die Nachricht geblockt wurde.

Unter dem Subject, sind folgende Zeilen sichtbar:

X-Mhsspamchecked: YES
Return-Path: sender@domain.com
Message-ID:
X-OriginalArrivalTime: 10 Mar 2009 18:48:29.0765 (UTC) FILETIME=[CDE87750:01C9A1B0]
X-TM-AS-Product-Ver: SMEX-7.5.0.1256-5.6.1016-16512.001
X-TM-AS-Result: Yes-5.322300-5.000000-31
X-TM-AS-User-Approved-Sender: No
X-TM-AS-User-Blocked-Sender: No

X-Mhsspamchecked: YES bedeutet das die Nachricht durch den Spam Filter geprüft wurde.
X-TM-AS-Product-Ver: SMEX-7.5.0.1256-5.6.1016-16512.001 beschreibt die Version von SMEX die verwendet wurde um die Nachricht zu prüfen.
X-TM-AS-Result: Yes-5.322300-5.000000-31 Yes oder No steht dafür das eine Nachricht entweder als Spam klassifiziert wurde oder eben nicht. Der Wert hinter Yes zeigt die Wahrscheinlichkeit mit welcher die Nachricht als Spam einzuschätzen ist. Hier gibt es werte zwischen 1 und 10. je tiefer der Wert desto wahrscheinlicher ist die Nachricht Spam.
X-TM-AS-User-Approved-Sender: No Hier wird geprüft ob der Absender auf der Liste der Approved Sender steht. Wird ein Sender hier geführt wird die Nachricht nicht mehr weiter geprüft.
X-TM-AS-User-Blocked-Sender: No Hier wurde die Nachricht mit der Blocked Sender Liste steht. Sollte hier ein Yes stehen ist die Nachricht deswegen gefiltert worden.

Backup Exec 12.0 Rev. 1364 Error 57860

Letzte Woche hat mich auf einem Windows Server 2003 SBS folgende Fehlermeldung angelacht.
Error 57860
Der Backup Job läuft zwar durch und wird auch als Completed angezeigt, jedoch steht dieser unschöne Fehler im Eventlog.
Auf dem Server Ist Backup Exec 12.0 Rev. 1364 SP3 installiert.
Diese Fehlermeldung kommt von einer SQL Datenbank, welche nicht korrekt gesichert werden kann. Angeblich ist ein falscher Username/Password zur Anmeldung an der Database hinterlegt. Wird nun aber auf dem Backup Job ein Test der Credentials durchgeführt, wird der Test als Successful beendet. Die Anmeldung scheint also zu klappen. Wie so oft bei Backup Exec Problemen hilft hier ein LiveUpdate, dachte ich mir und installierte zwei Updates welche über LiveUpdate verfügbar waren. Weit gefehlt am nächsten Morgen war der Fehler erneut vor dem Start des Backups im Eventlog zu finden. Im Internet findet man folgende Anleitung. Hier wird besagt, das man lediglich eine Datei umbenennen soll und der Fehler verschwindet. Unter Warning steht da jedoch geschrieben das der SQL danach nicht mehr gesichert wird, da das umbenennen der Datei den SQL Agenten deaktiviert. Super Sache also wenn man eine Datenbank sichern will. Weiter geht die Suche und siehe da es gibt für dieses Problem einen Hotfix. In Hotfix Nummer 302982 werden diverse Probleme mit SQL 2005 behoben. Das Update gibts für 32 und 64 Bit Server und kann direkt geladen werden.
Nach der Installation des Hotfixes muss der Server neu gestartet werden. Ob das Problem mit dem Hotfix behoben ist werde ich dann Morgen sehen können.
Update:
Leider hat sich an der Fehlermeldung nichts geändert. Sie erscheint weiterhin. Die Lösungssuche geht weiter.